







Am Freitag kommt dann die endgültige Spülung,zunächst im Westen/Süden und später weiter nach Norden und Osten ausgreifend.



Das wird dann verbreitet das vorläufige Ende des Winterwetters.
Moderatoren: Suerlänner, Patrick





















Donnerstag ... greift der Kurzwellentrog auf Frankreich über und wird in das
Zirkulationsregime des o.g. Langwellentroges einbezogen. An der Vorderseite des
Kurzwellentroges verstärkt sich die Warmluftadvektion; in Verbindung mit positiver
Vorticityadvektion an der Vorderseite des Frankreich-Troges setzt über Deutschland
zunehmend Hebung ein. Mit dieser kommt zunächst mehrschichtige Bewölkung auf. Etwa ab dem
frühen Nachmittag setzen von Südwesten her Schneefälle ein. Diese gehen in tieferen Lagen
(vor allem am Oberrhein) in Regen über. Dabei besteht die Gefahr von Glatteis. Am
wahrscheinlichsten ist die flüssige Phase noch am (südlichen) Oberrhein. In den anderen
Gebieten ist zunächst, d.h. bis zum Abend, die Schicht mit positiven Temperaturen, die für
die flüssige Niederschlagsphase erforderlich ist, von zu geringer Mächtigkeit. Da aber
auch am Oberrhein zunächst der Niederschlag sehr wahrscheinlich als Schnee einsetzt, ist
eine großräumige Unwettersituation wegen Glatteis wahrscheinlich nicht gegeben und eine
entsprechende Vorwarnung drängt sich daher nicht auf. Es schließt aber nicht aus, dass für
einzelne Kreise dennoch Unwetterwarnungen erforderlich sind.
Nach Nordosten hin treten noch leichte Schneefälle auf, die mit der sich auflösenden
Warmfront in Verbindung stehen. Mehr als 1 oder 2 Zentimeter Neuschnee sind jedoch
unwahrscheinlich. Durch kompensierendes Absinken ist an diesem System nicht mehr viel
Wetterwirksamkeit zu erwarten.
Die Tageshöchsttemperaturen liegen nach wie vor im Bereich leichten, in der Lausitz, im
östlichen Mittelgebirgsraum und in Niederbayern auch im Bereich mäßigen Frostes. Lediglich
ganz im Westen werden Maxima um oder wenig über dem Gefrierpunkt erreicht.
In der Nacht zum Freitag erreicht der o.g., von Frankreich kommende Kurzwellentrog die
Zentralalpen. Gleichzeitig übernimmt ein Zentraltief über dem mittleren Nordatlantik die
steuernde Funktion und wandelt sich in ein Aktionszentrum um. Von diesem Tief geht ein
Trog aus, der bis in die Biskaya gerichtet ist. Kompensierendes Absinken sorgt für ein
rasches Zuschütten des dann über dem Zentralalpenraum liegenden Kurzwellentroges.
Die Niederschläge greifen weiter ostwärts aus und gehen in tieferen Lagen in Regen über.
Da aber anfangs meist Schnee fällt, ist die Gefahr einer unwetterartigen Glatteislage eher
gering.







Und hier noch WRF:GEWITTER: Ausgangs der Nacht sind bis Sonntagmittag vereinzelte Gewitter möglich.

















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