GFS 12z- mittelfristig äußerst milde Großwetterlage...
Verfasst: Mi 26. Okt 2011, 21:13:44
zu erwarten......
Moin allerseits,
es gibt nach langer Zeit wieder eine Analyse von mir, ich weise daraufhin, dass ich zum Freitag hin meine Wintereinschätzung ( keine Prognose und das versteht sich von selbst) hier einstellen werde- indem ich abwäge und letztlich zu einer Einschätzung komme.
Die gegenwärtige Großwetterlage ist im Wesentlichen von zwei Druckgebilden dominiert, einerseits die korrespondierende, blockierende Antizyklone über Nordosteuropa, andererseits hingegen der Antagonist- ein Langwellentrog über dem ostatlantischen Raum. Daraus resultiert indessen ein meridionales Strömungsmuster ( in diesem Fall Süd). Postfrontal ( einer Kaltfront zugehörig zum zyklonalen System bei Island) hat sich eine Absinkbewegung eingestellt, die nunmehr zur Auflösung der zuvor vorhandenen Wolkenfelder führt- der Einfluss eines Zwischenhochs macht sich bemerkbar.
Nun, über dem Ostatlantik bzw Euroatlantik kommt es - nach GFS 12z- in den kommenden Tagen vielfach zu Abtropfvorgängen. Mitteleuropa befindet sich nachwievor an der östlichen Flanke der blockierenden Antizyklone- und ist anfällig für sich bildenden Bodennebel, aber auch Hochnebel - der Austausch der Luftmassen zwischen einzelnen Schichten wird also gehemmt- es kommt zu einer Anreicherung mit Feuchte. Resultierend aus der Distanz zu zyklonalen Systemen und der damit verbundenen, stärkeren Luftbewegung ist die Nordhälfte des Landes weniger prädestiniert für die Entstehung einer Hochnebeldecke als die Regionen südlich des Weißwurstäquators- nichtsdestoweniger sind zeitweise auch hier Wolkenfelder nicht wegzudenken.
Die südwestliche Höhenströmung ( Advektion subtropischer Luftmasse), die sich resultierend aus der Lage der Druckgebilde eingestellt hat, bleibt nachwievor vorhanden, wobei Mitteleuropa, insbesondere Deutschland unter einem Höhenrücken liegt- kurzfristig ist demnach mit stabiler Wetterlage zu rechnen. Dieser antizyklonale Einfluss dagegen wird mittelfristig ( primär Richtung Norden und Westen) dagegen scheinbar etwas gebrochen werden- die Aufsteilung der Strömung die damit verbundene anhaltende Advektion der subtropischen Luftmasse setzt sich nach jetzigem Kenntnisstand allerdings fort.
Die Übersicht ist nicht umfassend, kommen wir letztlich zum Fazit:
- kurzfristig Ausbildung eines Höhenrückens über Mitteleuropa- eine südwestliche Höhenströmung stellt sich zwischen atlantischem Trog und osteuropäischer, blockierender Antizyklone ein -> stabile Großwetterlage
- mittelfristig nach derzeitigem Stand zyklonaler -> dank Aufsteilung der südwestlichen Höhenströmung dagegen intensivere WLA -> milde bis sehr milde Witterung Anfang November zu erwarten.
Grüße in den Abend,
Norddeutscher.
Moin allerseits,
es gibt nach langer Zeit wieder eine Analyse von mir, ich weise daraufhin, dass ich zum Freitag hin meine Wintereinschätzung ( keine Prognose und das versteht sich von selbst) hier einstellen werde- indem ich abwäge und letztlich zu einer Einschätzung komme.
Die gegenwärtige Großwetterlage ist im Wesentlichen von zwei Druckgebilden dominiert, einerseits die korrespondierende, blockierende Antizyklone über Nordosteuropa, andererseits hingegen der Antagonist- ein Langwellentrog über dem ostatlantischen Raum. Daraus resultiert indessen ein meridionales Strömungsmuster ( in diesem Fall Süd). Postfrontal ( einer Kaltfront zugehörig zum zyklonalen System bei Island) hat sich eine Absinkbewegung eingestellt, die nunmehr zur Auflösung der zuvor vorhandenen Wolkenfelder führt- der Einfluss eines Zwischenhochs macht sich bemerkbar.
Nun, über dem Ostatlantik bzw Euroatlantik kommt es - nach GFS 12z- in den kommenden Tagen vielfach zu Abtropfvorgängen. Mitteleuropa befindet sich nachwievor an der östlichen Flanke der blockierenden Antizyklone- und ist anfällig für sich bildenden Bodennebel, aber auch Hochnebel - der Austausch der Luftmassen zwischen einzelnen Schichten wird also gehemmt- es kommt zu einer Anreicherung mit Feuchte. Resultierend aus der Distanz zu zyklonalen Systemen und der damit verbundenen, stärkeren Luftbewegung ist die Nordhälfte des Landes weniger prädestiniert für die Entstehung einer Hochnebeldecke als die Regionen südlich des Weißwurstäquators- nichtsdestoweniger sind zeitweise auch hier Wolkenfelder nicht wegzudenken.
Die südwestliche Höhenströmung ( Advektion subtropischer Luftmasse), die sich resultierend aus der Lage der Druckgebilde eingestellt hat, bleibt nachwievor vorhanden, wobei Mitteleuropa, insbesondere Deutschland unter einem Höhenrücken liegt- kurzfristig ist demnach mit stabiler Wetterlage zu rechnen. Dieser antizyklonale Einfluss dagegen wird mittelfristig ( primär Richtung Norden und Westen) dagegen scheinbar etwas gebrochen werden- die Aufsteilung der Strömung die damit verbundene anhaltende Advektion der subtropischen Luftmasse setzt sich nach jetzigem Kenntnisstand allerdings fort.
Die Übersicht ist nicht umfassend, kommen wir letztlich zum Fazit:
- kurzfristig Ausbildung eines Höhenrückens über Mitteleuropa- eine südwestliche Höhenströmung stellt sich zwischen atlantischem Trog und osteuropäischer, blockierender Antizyklone ein -> stabile Großwetterlage
- mittelfristig nach derzeitigem Stand zyklonaler -> dank Aufsteilung der südwestlichen Höhenströmung dagegen intensivere WLA -> milde bis sehr milde Witterung Anfang November zu erwarten.
Grüße in den Abend,
Norddeutscher.