Alpen-, Schwarzwald- und Bayerwaldglühen

Hier können Berichte zu besonderen Wetterereignissen wie Gewittern, kräftigen Regenschauern, Hagelschlag, Schnee und Sturm eingestellt werden. Natürlich sind auch Stimmungsbilder willkommen!

Moderator: Suerlänner

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Mercedes
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Alpen-, Schwarzwald- und Bayerwaldglühen

Beitrag von Mercedes »

Mich dünkt, er ist ein Haderlump, fürwahr, so unhold tadelig, ein Hahnrei gar!
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MaxM
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Re: Alpen-, Schwarzwald- und Bayerwaldglühen

Beitrag von MaxM »

Servus Mercedes,

ja, das ist alles die Folge der Inversionswetterlage - auf den Bergen scheint dauernd die Sonne, während es im Flachland meistens grau in grau ist, auch wenn jetzt mal die Sonne da ist bei mir. Langsam wird's dann schon mal Zeit, dass sich was ändert.

Alles Gute
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Es gibt immer zwei Gründe für eine Entscheidung, nämlich eine offizielle und eine tatsächliche. Manchmal sind beide gleich, aber oft unterscheiden sie sich weit von einander.
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Re: Alpen-, Schwarzwald- und Bayerwaldglühen

Beitrag von Mercedes »

Aber in den letzten Jahres gabs doch andauernd lang anhaltendes Bergglühen... Da frage ich mich, wie es auf dem Feldberg etc. 8 Grad wärmer als im Durchschnitt sein soll. Das würde ja bedeuten, dass Inversionslagen extrem selten wären. Doch seitdem ich mich fürs Wetter interessiere, glühen die Berge im Herbst und Winter häufig. :headbang: Auch das Tal glüht gerne (vgl. die wochenlangen Temperaturspitzen in Stationen wie GAP oder Hohenpeißenberg).
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MaxM
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Re: Alpen-, Schwarzwald- und Bayerwaldglühen

Beitrag von MaxM »

Servus Mercedes,

natürlich sind sie nicht so sehr selten. Aber so lang anhaltend und so intensiv sind sie ja nicht oft! Die ganze Geschichte dauert ja jetzt quasi schon einen Monat. Da kommen auf den Bergen viele Sonnenstunden zusammen und auch ein ungewöhnlich hoher Temperaturschnitt.

Alles Gute

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Re: Alpen-, Schwarzwald- und Bayerwaldglühen

Beitrag von Mercedes »

Na ja, ich bitte dich, aber sage und schreibe acht Grad?! Stell dir das mal vor!
Wenn die Invsersionslagen so häufig (gewesen?) wären, wie wir auf Grund der vergangenen Jahre glauben, wären so niedrige Durchschnittstemperaturen doch gar nicht möglich gewesen...
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Re: Alpen-, Schwarzwald- und Bayerwaldglühen

Beitrag von Lambo-Benni »

Mercedes hat geschrieben: Doch seitdem ich mich fürs Wetter interessiere, glühen die Berge im Herbst und Winter häufig.
Ja schon, aber es ab doch bisher auch immer wieder Tage mit Niederschlag... und dabei sinkt die T um diese Jahreszeit in den Bergen sofort auf unter 0 und deutlich weiter noch. Jetzt ists Tag wie Nacht sehr mild da oben, teilweise ja sogar kaum unter 10°C. Und diese eistage gibt es z.Z. einfach gar nicht, das macht wohl den größten Unterschied aus...
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Re: Alpen-, Schwarzwald- und Bayerwaldglühen

Beitrag von Mercedes »

Aber auch in den letzten Jahren sanken die Temperaturen bei Inversionslagen nachts kaum. Nächtliche 18 Grad aufm Hohenpeißenberg, 15 Grad aufm Großer Arber und so gabs z. B. 2002, 2006, 2007 und 2010 auch schon. Damals waren die Inversionslagen ähnlich hartnäckig. Keine Ahung...
Na ja, dann muss der Spaß wohl wirklich an den fehlenden Nichtinversionstagen liegen.
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Re: Alpen-, Schwarzwald- und Bayerwaldglühen

Beitrag von Mercedes »

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Re: Alpen-, Schwarzwald- und Bayerwaldglühen

Beitrag von MaxM »

Servus Mercedes,

ist ja klar, wenn es so trocken ist, dann steigt die Waldbrandgefahr! Ein paar Tage wird's wohl auch noch so bleiben.

Alles Gute

Max
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Re: Alpen-, Schwarzwald- und Bayerwaldglühen

Beitrag von Widdi »

Vor allem wenn man dann von Gegenüber einen Waldbrand sieht. Der lag direkt über der Inversion, aber auf 2200m wars an dem Tag mit leichten Plusgraden nicht so übermäßig warm, dennoch ungewöhnlich mild für November.
Krank sowas man fährt in einem Gletscherschigebiet im Schnee umeinander (ok ohne technische Helferlein wär da sicher nicht viel gegangen) und gegenüber brennts. Und der Hohenpeissenberg ist nicht im Tal, die Station liegt auf knapp 1000m am höchsten Vorlandsbuckel, also sehr wohl Bergland (wenn auch geringe Höhe). Die 8k zu viel rühren von der sehr ausdauernden Inversion her. Wenn ein Tief aus der richtigen Richtung und entsprechend kalt reinkommt, schneits ja selbst im Oktober bis auf 800-1000m runter. (Heuer erlebt) Allerdings hat man dann im Gegensatz zu Tiefdruck bei einer Invasionslage auch eine Mörderfernsicht. Z.B. Böhmerwald-Dachstein (Bekannter dort wandern gewesen und konnte den deutlich erkennen, macht 200km Sichtweite!)

Bild
Siehe hier in der Kontrastverstärkung, die Mittleren entfernten Gipfel waren ja deutlich zu sehen, aber mal genau hinsehen hinten am Horizont kommen im Kontrast noch andere Berge zum Vorschein (als Buckel erkennbar) und maximal könnte man ja voM Schareck 220km weit sehen (paar Meter drunter sicher kaum weniger weit, weil man eh schon auf knapp 3100m ist)

Und warums bei Inversion oben so mild ist, kein Wunder die Nebeldecke, die dann meist vorhanden ist reflektiert die Sonne und wirkt somit obendrüber als Heizung, wenn die 850er entsprechend warm sind.

mFg Widdi
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