Starker Ostwind + Schnee- bzw. Erdverfrachtungen (03.02.09)
Verfasst: Fr 20. Mär 2009, 22:31:49
Hallo zusammen,
ich möchte mal mit einem ersten, kleinen Rückblick auf den Winter im Februar des Jahres 2009 beginnen. Momentan hab ich eh kaum Bock zu irgendwas, daher mach ich wenigstens mal einen Bilderbericht für euch. An den Tagen vor dem dritten Februar, gab es etwas Neuschnee, welcher dann aber durch den, ja fast tagelangen Ostwind, komplett verblasen wurde. Zusätzlich gab es relativ milde Temperaturen auch auf den Höhen des Grenzkamms. Nachdem der Schnee weg geblasen wurde, musste sogar das noch trockene, und durchgefrorene Erdreich dran glauben. So entschloss ich mich an dem Tag einen leinen Umweg zu nehmen, über die Hochflächen des Grenzkamms, um die Lage etwas zu verdeutlichen. Der Ostwind war über mehrere Tage sehr stürmisch, und erreichte in exponierten Lagen spielend dauerhaft die 50 km/h. Auf dem großen Kornberg wurden nach den MM Meldungen wohl Spitzenböen bis 80 km/h gemeldet, und Mittelwinde um und über 60km/h. Am 775m hohen Berg gegenüber, kann der Ostwind voll ins Tal rauschen, mit den nun sichtbaren Ergebnissen. Die Bilder entstanden alle auf einer Höhe von 650 bis 720 müNN.
Aufgenommen so auf 650m auf einer kleinen Strasse, die kaum befahren ist. Die Lage ist ein bisschen geschützter, aber den Dreck sieht man trotzdem. So sah es den ganzen , rund 5km langen Weg nach oben aus:

Etwas weiter oben. Dort kann der Wind noch besser angreifen. Man sieht auch das obere, linke Feld. Dort ist mehr Dreck als Schnee. Die meiste Erde wurde eh in die Straßengräben verfrachtet. Die nasse Strasse kommt einerseits von den milden Temperaturen, und auf der anderen Seite vom dem verwehten, und tauendem Schnee. Zusätzlich sind die Strassen stellenweise richtig erdig gewesen, was man auch an den Autos gesehen hatte. Zusätzlich gibt’s noch andere Bilder in dem Bericht:

So, nun sind wir auf dem Ahornberg angekommen. Wir befinden uns auf einer Höhe von 720 müNN. Dort kann der Wind richtig Gas geben. Man sieht es auch an den Erdverfrachtungen. In Richtung des Waldes sieht man den unberührten Schnee. Die Strasse war nur wegen der geringen Schneehöhe nicht richtig verweht. Natürlich waren auch hier die Strassen braun vor Erde. Es war ein richtig schmuddeliger Anblick:

Nun geht die Fahrt weiter in Richtung Süden. Die Höhenlage ist unverändert. Dort kann der Wind nicht so angreifen, da der Rest bis hinauf zum Grenzkamm dicht bewaldet ist. Im Vordergrund sieht man unsere zwei Windräder auf diesem Berg. Sie weisen eine Nabenhöhe von um die 60m auf, und stehen so auf 720m Höhe. Hier wurde angedacht zwei Neue Windräder zu bauen, die die Doppelte Höhe haben sollten. Somit hätten wir einen neuen 900m hohen Berg in unserem Landkreis:

Die kleine Strasse einen km weiter gefahren, sieht man schon etwas größere Verwehungen. Leider lag damals nicht viel Schnee, sonst würden größere Verwehungen vorhanden sein. Trotzdem reichen die Verwehungen stellenweise bis auf Höhe des Autodaches. Beim zweiten Bild sieht man die gerne verwehte Einfahrt in ein kleines Dorf. Diese Stelle ist immer ein heikler Punkt wenn Verwehungen auftreten:


Wieder so einen km weiter, sieht es schon wieder anders aus. Wir sind hier auf einer kleinen Hochfläche, die 3km vor dem 800m hohen Grenzkamm liegt. Dort kann kein Wald die Kraft des Windes aufhalten. Es ist eine Strecke, die auch für Verwehungen berüchtigt ist. Man konnte in der Landschaft genau erkennen, wo der Wind am stärksten wehte. Es gab richtige braune Streifen in der Landschaft zu sehen:



Nun kommen wir beim dritten Windrad des Landkreises vorbei. Es hat eine Höhe von um die 30-40m. Der stramme Wind, hatte auch den Überlandleitungen Probleme gemacht. Man sieht dass die Stromkabel beim ersten Strommasten, so schräg nach rechts unten verlaufen. Anscheinend hat der Wind den Kabeln Probleme gemacht. Auf jeden Fall lagen die Kabel im Straßengraben. Die Höhe liegt weiterhin bei rund 700 – 710müNN:

Das letzte Bild entstand dann wieder auf dem Weg nach unten. Auch hier gab es Erdverfrachtungen. Zusätzlich war auch hier die Strasse stellenweise richtig braun:

So, dies war dann mal wieder ein Bericht von Mir. Ich hoffe ich konnte ein bisschen den damaligen Zustand der Landschaft zeigen. Man konnte in der Landschaft ganze braune Strecken erkennen. Dort war der Böhmische am stärksten. Der Wind dauerte über mehrere Tage an. Zum Ende hin wurde es richtig lästig. Schade dass damals wenig Schnee lag, sonst hätte es bestimmt bizarrere Verwehungen gegeben. Hoffe die Bilder gefallen euch, und über den ein oder anderen Kommentar würde ich mich auch freuen.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Markus
ich möchte mal mit einem ersten, kleinen Rückblick auf den Winter im Februar des Jahres 2009 beginnen. Momentan hab ich eh kaum Bock zu irgendwas, daher mach ich wenigstens mal einen Bilderbericht für euch. An den Tagen vor dem dritten Februar, gab es etwas Neuschnee, welcher dann aber durch den, ja fast tagelangen Ostwind, komplett verblasen wurde. Zusätzlich gab es relativ milde Temperaturen auch auf den Höhen des Grenzkamms. Nachdem der Schnee weg geblasen wurde, musste sogar das noch trockene, und durchgefrorene Erdreich dran glauben. So entschloss ich mich an dem Tag einen leinen Umweg zu nehmen, über die Hochflächen des Grenzkamms, um die Lage etwas zu verdeutlichen. Der Ostwind war über mehrere Tage sehr stürmisch, und erreichte in exponierten Lagen spielend dauerhaft die 50 km/h. Auf dem großen Kornberg wurden nach den MM Meldungen wohl Spitzenböen bis 80 km/h gemeldet, und Mittelwinde um und über 60km/h. Am 775m hohen Berg gegenüber, kann der Ostwind voll ins Tal rauschen, mit den nun sichtbaren Ergebnissen. Die Bilder entstanden alle auf einer Höhe von 650 bis 720 müNN.
Aufgenommen so auf 650m auf einer kleinen Strasse, die kaum befahren ist. Die Lage ist ein bisschen geschützter, aber den Dreck sieht man trotzdem. So sah es den ganzen , rund 5km langen Weg nach oben aus:

Etwas weiter oben. Dort kann der Wind noch besser angreifen. Man sieht auch das obere, linke Feld. Dort ist mehr Dreck als Schnee. Die meiste Erde wurde eh in die Straßengräben verfrachtet. Die nasse Strasse kommt einerseits von den milden Temperaturen, und auf der anderen Seite vom dem verwehten, und tauendem Schnee. Zusätzlich sind die Strassen stellenweise richtig erdig gewesen, was man auch an den Autos gesehen hatte. Zusätzlich gibt’s noch andere Bilder in dem Bericht:

So, nun sind wir auf dem Ahornberg angekommen. Wir befinden uns auf einer Höhe von 720 müNN. Dort kann der Wind richtig Gas geben. Man sieht es auch an den Erdverfrachtungen. In Richtung des Waldes sieht man den unberührten Schnee. Die Strasse war nur wegen der geringen Schneehöhe nicht richtig verweht. Natürlich waren auch hier die Strassen braun vor Erde. Es war ein richtig schmuddeliger Anblick:

Nun geht die Fahrt weiter in Richtung Süden. Die Höhenlage ist unverändert. Dort kann der Wind nicht so angreifen, da der Rest bis hinauf zum Grenzkamm dicht bewaldet ist. Im Vordergrund sieht man unsere zwei Windräder auf diesem Berg. Sie weisen eine Nabenhöhe von um die 60m auf, und stehen so auf 720m Höhe. Hier wurde angedacht zwei Neue Windräder zu bauen, die die Doppelte Höhe haben sollten. Somit hätten wir einen neuen 900m hohen Berg in unserem Landkreis:

Die kleine Strasse einen km weiter gefahren, sieht man schon etwas größere Verwehungen. Leider lag damals nicht viel Schnee, sonst würden größere Verwehungen vorhanden sein. Trotzdem reichen die Verwehungen stellenweise bis auf Höhe des Autodaches. Beim zweiten Bild sieht man die gerne verwehte Einfahrt in ein kleines Dorf. Diese Stelle ist immer ein heikler Punkt wenn Verwehungen auftreten:


Wieder so einen km weiter, sieht es schon wieder anders aus. Wir sind hier auf einer kleinen Hochfläche, die 3km vor dem 800m hohen Grenzkamm liegt. Dort kann kein Wald die Kraft des Windes aufhalten. Es ist eine Strecke, die auch für Verwehungen berüchtigt ist. Man konnte in der Landschaft genau erkennen, wo der Wind am stärksten wehte. Es gab richtige braune Streifen in der Landschaft zu sehen:



Nun kommen wir beim dritten Windrad des Landkreises vorbei. Es hat eine Höhe von um die 30-40m. Der stramme Wind, hatte auch den Überlandleitungen Probleme gemacht. Man sieht dass die Stromkabel beim ersten Strommasten, so schräg nach rechts unten verlaufen. Anscheinend hat der Wind den Kabeln Probleme gemacht. Auf jeden Fall lagen die Kabel im Straßengraben. Die Höhe liegt weiterhin bei rund 700 – 710müNN:

Das letzte Bild entstand dann wieder auf dem Weg nach unten. Auch hier gab es Erdverfrachtungen. Zusätzlich war auch hier die Strasse stellenweise richtig braun:

So, dies war dann mal wieder ein Bericht von Mir. Ich hoffe ich konnte ein bisschen den damaligen Zustand der Landschaft zeigen. Man konnte in der Landschaft ganze braune Strecken erkennen. Dort war der Böhmische am stärksten. Der Wind dauerte über mehrere Tage an. Zum Ende hin wurde es richtig lästig. Schade dass damals wenig Schnee lag, sonst hätte es bestimmt bizarrere Verwehungen gegeben. Hoffe die Bilder gefallen euch, und über den ein oder anderen Kommentar würde ich mich auch freuen.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Markus