Wirklich winterliche Abschnitte dürften bis auf weiteres erst einmal die Ausnahme bleiben. Wenn in einem Lauf ein bisschen Schnee gerechnet wird, haut es der nächste Lauf gleich wieder raus. Das ist nun mal das Verzwickte an dieser Wetterlage - sicher ist, dass gar nichts sicher ist.
Nun heißt es an Weihnachten wohl erst mal Ekelwetter ertragen müssen in Form von zweistelligen Plusgraden, Wind und Regen. Tauwetter à la bonheur bis in die Hochlagen, das Hochwasser wird es freuen. Grill, Badehose und Sonnencreme liegen schon bereit.

Zwischen den Jahren dürfte es dann wohl ein Wechsel zwischen mal etwas kühlerer, dann wieder milderer Witterung werden ohne richtig gescheites Winterwetter, auf die Schneeoptionen gebe ich nicht viel, bei dieser Wetterlage wird das maximal eine nasskalte Süffe, womit wir wieder bei meinem persönlichen Unwort des Jahres "nasskalt" wären. Ich wäre natürlich für die eisige Variante, denn wir haben nun mal Winter und nicht Frühling, aber Mutter Natur macht eben was sie will. Stattdessen rechnen die Modelle jetzt ab und an auch mal das ein oder andere Sturmtief in unserer Nähe. Wenn schon warme Nicht-Winter Pampe, vielleicht gibt es dann wenigstens mal ein bisschen stürmische Action? Das wäre ja zumindest ein kleiner Trost...
Es ist wie immer: auf eine Woche Winter folgen mindestens 3-4 Wochen Frühling.

Mal abwarten wie es weitergeht, aber wenn ich aus aktueller Sicht sage, dass für mich ein Kaltwinter ganz anders aussieht, dann stehe ich auch dazu.

Ich lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren, in dem Mutter Natur im Januar und Februar endlich merkt, dass sie sich in den Jahreszeiten geirrt hat und uns dem Winter entsprechend wieder mehr Schnee und Kälte statt dieser Atlantik-Grütze schickt.
Gruß,
Daniel.