1. Erste Runden an der Schwarzenbergbahn
Nunja nach der längeren Anfahrt ins äußerste Mühlviertel, gings an der 4SB Schwarzenberg hoch. Ist zugleich auch der vordere Einstieg in die Schischaukel. Insgesamt werden 3 Berge mit jeweils mehreren Anlagen erschlossen, weniger vorteilhaft ist die tw. Südseitige Ausrichtung, das gab dann tw. Kampf mit Sulz und Pappschnee, zumal das Gebiet nur bis 1340m hoch geht. Vom Panorama her kann man oft bis in die Alpen rüber schauen, dort tobte der Föhnsturm. Am Anfang erstmal 3x am Schwarzenberg entlang, mit 1160m der niedrigste Schiberg, die Abfahrten wurden dann später tw. Stumpf, damit war aber bei den hohen Temperaturen zu rechnen.

Erster Blick die Bahn geht kurz hinter der Grenze hoch, der Ort ist ein Stück weg

In der Schwarzenbergbahn die blaue Abfahrt dazu gleich 3x gefahren, ging gut in einem Zug

Zufahrt beim Zwieseltreff, eine gute Absackmöglichkeit sucht man hier hinten aber vergeblich, oben wär offen gewesen, gefiel mir Abends aber ned

Weiter Blick ins Flachland

Und hoch zum Plöckenstein mit 1379m der höchste Gipfel in der Gegend

Seitenblick nach Süden, vom Hocxhficht aus sah man später ganz klar die Alpen, vom Zwieselberg wars mit dem Auge besser als mit der Cam

Blick rüber gen Hochficht

Und ins Tal, besonders viele Höhenmeter hat man nicht, aber gut mehr als 400hm gibt der Böhmerwald kaum irgendwo her.
2. Am Rehberglift
Nunja nach 3 Runden and er 4SB, gings dann gleich mal zu den Rehbergliften rüber. Die erschliessen den unteren Teil des Reischlbergs, der Alte SL aus den 60ern bis ganz rauf läuft heuer zum letzten Mal, soll durch eine 10er-Gondel ersetzt werden mit Mittelstation, schon sehr arg für vllt. 400hm

Im Rehberglift, samt Schullandheim oder was das da ist

Seitenblick, gefällt mir die verstreuten Häuschen

Ausblick am Rehberglift

Eine der Abfahrten dort hinten, müsste bei der Zwieselbergbahn sein

Blick rüber zu den Schneisen am Hochficht

Totale, durch Südseite war schon vormittags alles aufgesulzen, aber gut die niedrige Höhenlage halt.

Seitenblick

Wieder im Rehberglift, das Gebäude fällt auf

Totale Oberst-Gasslhuber-Heim steht da dran

Oben angekommen, danach gings zur Hochfichtbahn, dort waren dann trotz Singlespur 5min Wartezeit üblich.

Alpenblick und spätere Einkehr, leider draussen eher Biergarten- und Kiosk-Gemisch, drin sahs gemütlich aus, muss ich mal im Hochwinter den längeren Weg ins Mühlviertel machen.
3. Erste Runden an der Hochfichtbahn+Einkehr
Nunja zur besten Stoßzeit angekommen. Mit Ausweichen in abgelegenere Ecken ist bei einem wenn auch für Mittelgebirgsverhältnisse großem Gebiet nicht viel her. Zum Glück haben aber fast alle Sessel eine Singlespur, die hab ich dann auch meist benutzt. Von den Gästen her bunt gemischt, teils aus dem benachbarten Tschechien, teils aus Niederbayern und natürlich auch Einheimische. Zumal der Hochficht ja das größte Schigebiet ausserhalb der Alpen in AT darstellt. Nach 2 Runden hatte ich genug und bin eingekehrt. schon um 10:30 war es sehr voll vor dem GH "Zum Überleben" fragt mich nicht nach dem seltsamen Namen. Nach einem Radler fürn Durst gabs dann bald ein ordentliches Schnitzel, blieb aber die einzige Einkehr diesmal, hab Nachmittags nix gefunden, dass mir zugesagt hat.

Oben angekommen an der 4KSB liegen die längsten Abfahrten des Gebiets, tw. um die 2-2,5km lang und immerhin gut 400hm

Auf der Wenzelwiese, sehr nett, leider später pappiger Schnee, damit war aber bei im Tal 13°C zu rechnen

Unten angekommen, die Bahn ist ziemlich überlastet an schönen Wochenenden 5min muss man da gelegentlich auch mit Singlespur einplanen

Wieder oben, dann eben Hunger bekommen und rüber zum zuvor ausgesuchten Gasthaus, leider fehlt ein bedienter Biergarten, draußen ist SB, geht aber zügig und günstige Preise

Auf der Kammroute, etwas schiebelastig, danach bin ich über die Krumauer Route rüber zur Einkehr, die entpuppte sich als schmaler Schiweg

Blick zum Zwieselberg rüber

Alpenblick von der Wirtschaft aus

Wieder der Plöckenstein, hat mich gewundert, dass vor 11:00 so viel los war, da sind die Oberösterreicher wohl eher Genussmenschen

Pause in Form einer Genusshalbe, zum Essen gabs ein Schnitzel, nehm mir aber mal einen Hochwinterbesuch am Hochficht vor, trotz neuer Gondel ab 2017/18

In der Hochfichtbahn
4. Am Hochficht und erste Runden am Reischlberg
nach der Mittagspause, erst noch 2x die Hochfichtbahn gefahren, danach an den Reischlberglift gewechselt. Leider in seiner Letzten Saison, nächstes Jahr geht da eine Gondelbahn hoch, dann ist das genauso durchmodernisiert wie der Arber weiter nordwestlich. Das Schigebiet selber hat mich aber bei dem Erstbesuch so überzeugt, dass ich mir den langen Weg bis ins hinterste Niederbayern bzw. Mühlviertel (OÖ) nochmal im Hochwinter geben will.

Oben angekommen und weiter Blick bis runter zu den Alpen

Auch nach Westen geht der Blick weit über den Böhmer-/Bayerwald hinweg

Reischlberg und Plöckenstein der Dreisesselberg ist dort auch um die Ecke

Auf der Standardabfahrt, schaut flacher aus als sie ist, aber für ein Mittelgebirge doch durchaus nett

Zwieselberg, gut zu sehen, dass im Böhmerwald eher sanfte Formen überwiegen, das Gebirge ist auch um einiges Älter als die Alpen

AM Reishclberglift, schön altes Stationsgebäude, früher wohl noch mit Diesel betrieben, die Anlage ist 50 Jahre alt.

Ausblick vom Reischlberg, ewig weit, bis zu den Alpen kommt nach Süden kein einziger Höhenzug mehr

Was der Höhenzug hinten ist ka, vllt. der nördliche Bayerwald oder gar das Fichtelgebirge in Oberfranken

Eine der Abfahrten, leider pappiger Schnee

Im SL, weder besonders Steil, noch besonders intressant, aber eben direkt bis auf den Kamm hoch,

Föhnstimmung

Wieder im Lift, fährt recht flott, so um die 3m/s

Oberer Teil, schöne Waldtrasse, die Wärme setzte dem Altschnee aber zu, da konnte man beim Ausapern zuschauen

Oben durch Mischwald hinauf, vom Gipfel aus kann man dann sich die Richtung aussuchen, insgesamt werden 3 Bergkuppen im Schigebiet erschlossen
5. Schimittag an der Hochfichtbahn
Nunja oben angekommen, gings dann gleich runter zu den Holzschlagliften, blieb aber die einzige Fahrt dort, der Rehberglift daneben und der Reischlberg waren für mich intressanter. Die 4KSB hab ich dann desöfteren benutzt, da sie fürs Mittelgebirge recht lange Abfahrten erschliesst. Hab dann öfter zwischen Reischlberg und Hochficht gewechselt. Den Zwieselberg setzte es zum Schluss noch mal.

Zwieselberg im Dunst andere Erhebungen, allerdings, da Westblick wohl nicht die Alpen

Schönbergabfahrt von den Holzschlagliften aus

Im Holzschlaglift

Von links kommt die Reischlbergpiste runter, immerhin gut 300hm mittelschwere Abfahrt

Wieder in der 4KSB schon älter, geht gleichmäßig die 400hm bis zur Tschechischen Grenze rauf

Eins fehlte noch, die Schönbergabfahrt, die ist recht schön, erst am Kamm, dann schmale Waldschneise

Zwieselberg und weiss der Geier welche Gipfel Richtung Nordwesten, war glaub ich von der Hochwaldabfahrt aus

Wieder oben die Funslope nahm ich mal mit, leider stumpfer Schnee, aber gut das war bei den hohen Temperaturen klar, zumal ja der Föhn bis ins Mittelgebirge reichte.

Talstation Reischlberg, noch schön alter Stil

Wieder im Lift

Ausblick bis in die Alpen, Fernsicht war jedenfalls wahnsinnig, das sind so 150-200km!

Wieder bei der Station unten.

Wetterspiele, aus Nordwesten kamen langsam die Wolken einer Kaltfront herangezogen
5. Hochficht und Reischlberg Teil 2
Nunja gegen 14:00 wurde es langsam ruhiger, zumal auch der Schnee ziemlich schwer wurde. Es ging aber trotzdem, wenn auch langsamer mit genug Krafteinsatz noch gut. Hab dann zwischen Hochficht und Reischlberg gewechselt. Am besten hat mir der Reischlberg getaugt, der Hochficht war auch recht gut beisammen für die "Hitze"

Müsste auf der Wenzelwiese sein, der untere Teil war von Rennkids belegt, leider

Wieder in der 4KSB, die hat eine recht gleichmäßige Steigung

Standardabfahrt mit Funslope daneben, die Bahn ist recht niedrig gebaut, wohl wg. des Böhmischen Winds, der gern mal über den Kamm fegt

Seitenblick zum Plöckenstein, die Gipfel sind eher flach und breit als spitz

Wieder im SL Reischlberg, Baujahr 1967, ein ziemlicher Dino

Es zieht zu

Reischlberg und Hochficht

Und mal runter zum Rehberglift

Auch nach Süden wirds bewölkter der Föhn bricht langsam zusammen
6. Letzte Runden im Hinteren Gebietsteil
Nunja nach einigen ziemlich stumpfen Runden, gings nochmal quer durchs Gebiet, die letzten 1,5h Betriebszeit nutzen, leider sperren die Lifte bereits gegen 16:00 zu, Bin dann zunächst nochmal an Reischlberg und Hochficht gewesen, dort sind die besseren und meisten Abfahrten. Der Versuch den unteren roten Teil der Wenzelwiese zu fahren schlug anhand eines späten Trainings leider fehl, bin dann bis zum Zwieselberg zurückgeschaukelt und dort noch etwas gefahren.

Wetterspiele gegen 15:00 Schnee ging für die Wärme, aber eben harte Arbeit

Plöckenstein und Hochfichtbahn

Und runter, Flachstücke waren zäh, steilere gingen

Auf zum nächsten Ziel den Zwieselberg, dort gingen sich am Ende noch 3 Abfahrten aus

Vorher aber in den SL Reischlberg, bevor der auch einer neuen Bahn zum Opfer fällt

Im Lift und

Eine Verrenkung runter, nette Waldtrasse, mit der Gondel wird aber der eh schon weite Ausblick besser (wenn man sich Bergseitig hinsetzt)

Wetterstimmung am Zwieselberg

Und noch ein weiter Blick übers Land

Das war in der Reischlbergpiste, ewig weiter Blick, frag mich nur, warum ich nicht schon früher mal Mittelgebirgsschitage eingebaut hab.

Rückblick
7. Letzte Runden am Berg
Nunja unten angekommen, gings dann gleich mal rüber zum Zwieselberg. Dort dann die letzten Runden gedreht. Am Ende stand dann noch die Frage nach dem eigtl. obligatorischen Absacker. Oben das Zwieseltreff gefiel mir ned. Also runter, da fand ich aber nix gscheids mehr.

Und den Rehberg runter, bin dann noch etwas an den 4SB vorne gefahren und danach back home

Rückblick vom Zwieselberg, der Gipfelfelsen liegt knapp oberhalb der Liftstationen

Hochficht-Totale

In der 4SB Zwieselberg, die fuhr ich am Ende noch 2 mal

Nunja und am Schluss vorn runter, noch eine Fahrt mit der Schwarzenbergbahn ging nicht mehr, da früher Liftschluss

Auf der vorderen Abfahrt

Und ein weiter Blick in den Vorfrühling

In der Ferne erkennt man die Alpen

Auf der Abfahrt vorn runter, gigantischer Ausblick, das kenn ich aus den Alpen nur in seltenen Fällen

Abendstimmung auf der Heimfahrt, das war kurz vor Landshut, kaum gegen 19:00 zu Hause fings auch schon zu regnen (ab 1000m zu Schneien) an, hat mich aber vom Schifahren ned abgehalten.
Facts:

GPS-Track
Strecke: 81,2km
Vmax: 75km/h
mFg Widdi

