1. Bergfahrt zum Heiligkreuzkofel
Tja nach der gut 1-Stündigen Anfahrt via Grödnerjoch gings dann erst mal zur Talstation, dort eine Berg- und Talfahrt besorgt und eben zunächst mit der schon Älteren 4KSB/B hinauf, auf der Oberen Sektion, welche ja erst vor kurzem erneuert wurde fährt eine 10-EUB und die hatte an dem Vormittag sogar die Sitzheizung an. Sehr zur Freude meiner Mutter. Die ist über einen Song auf den Trichter mit der Wallfahrtskirche gekommen. Witzigerweise ist mir die Legende mit den Blutigen Holzspänen bei einer anderen Wallfahrtskirche, allerdings in Nordtirol in der Folgewoche nochmal hinterher gelaufen. Die letzte der 3 Urlaubswochen fiel dann leider ins Wasser, da gabs dann nur einen wenn auch teuren Besuch in der Therme Erding, was anderes war bei dem Sauwetter nicht drin.

Vormittäglicher Blick hoch Richtung Heiligkreuzkofel, bevor es dann in 2 Sektionen die rund 700hm zur Kirche hinauf ging, allerdings muss man ab der 2. Sektion lediglich 5min ansteigen bis man bei der Kirche ankommt, auch im Winter.

Bereits in der 4KSB/B mit ihrer netten Trasse quer durchs Dorf, leider wars durch Nordföhn recht windig, vor allem im unteren Teil

Hinter dem Dorf fährt man noch an ein paar Bauernhöfen vorbei, bevor es oben in den Wald geht

Blick zum Heiligkreuzkofel hinauf

An den letzten Häusern vorbei, zwischendurch hatte ich mir weil es ordentlich zog kurzzeitig die Haube runtergezogen

Oben geht es dann vom windigen Talbereich in eine Waldschneise

Wieder der Blick zum 2900m hohen Gipfel, der zur Fanes gehört

An der Mittelstation angekommen

Hier finden sich dann gleich mehrere Hütten und ein kurzes Stück weiter die neue 10EUB La Crusc 2, im Vergleich zu Gröden ist das Abteital tiefstes Ladinien, wie man auch bei Gesprächen auf der Hütte an der Sprache hören konnte

Wechsel zur 2. Sektion, eine recht kurze Gondelbahn

Kinderpark an der Mittelstation, die Holzteile werden wohl vorm Winter eingemottet

Bergfahrt mit der 2. Sektion

Fast oben hier zog es auch

Oben angekommen ab Bergstation ists nur ein kurzer Spaziergang zur Kirche hinauf.
2. Anstieg zur Kirche
Oben angekommen gings dann mit viel Geknipse langsam zur Kirche und dem dortigen Gasthaus hinauf. Bei mir war der etwas steilere Anstieg fällig, über den man im Winter auch mit Schi auf dem Arm hochsteigen muss. Vom Ausblick ist die Ecke ebenso lohnend wie andere Teile der Dolomiten. Oben finden sich ein 300 Jahre altes Gasthaus, früher haben darin die Mönche des Klosters gelebt und daneben die über 500 Jahre alte Wallfahrtskirche auf 2045m Höhe.

Blick Richtung Sassongher und Puezgruppe

Und rüber zur Marmolada

Blick zur Kirche hinauf

Ausblick auf dem Anstieg zur Kirche

Kirchen-Totale

Und der Blick zum Heiligkreuzkofel hinauf

Rückblick Richtung Sella

Sowie zur Puezgruppe

Wenig später ist man schon bei der Kirche angelangt der Aufstieg sind grad mal 40hm

Kirche Heiligkreuz und darüber der Markante Heiligkreuzkofel (2907m)

Nochmal die Marmolada

Nochmal die Totale ab Handy

Und mein Winter-Standardbild mal im Herbst aufgenommen

Landschaft vor Ort
3. Auf Heiligkreuz
Tja oben angekommen sich aber viel Zeit gelassen gings erst einmal Richtung Wirtshaus weiter. Die Kirche daneben war dann nach der Einkehr dran und dort auch recht lang nur um das Areal rumgegangen und geknipst. Vor Ort halt auch was gegessen, bei mir wurde es dann ein sehr leckeres Käse-Speck Omelett, überhaupt gibt's für mich da oben so gut wie immer Omelette. Egal zu welcher Jahreszeit. Danach erstmal ums Areal rumgetigert, bevor es dann am Nachmittag wieder ins Tal ging.

Kirchen Totale die steht schon seit 1484 dort oben

Pause diesmal wieder von drin, draussen wars recht frisch

Und noch die Mittagspause, hatte natürlich wieder eine der diversen Omelette-Varianten genommen, bei der Hütte ess ich eigtl. immer sowas

Später dann auch mal Raus gegangen hier mal ein Blick rauf zum Heiligkreuzkofel

Kalvarienberg gegen die Marmolada

In der gemütlichen Gaststube

Und die 300 Jahre alte Treppe, da steht aber keine Warnung vor "Historischem Gebäude" (Seitenwink ans Rothenburg-Museum)

In der Kirche angekommen

Blick zum Vorraum, der ist meines Wissens nach im Winter nicht zugänglich

Im Vorraum

Hier erkennt man an allerhand Danksagungen, usw, dass es sich um eine Wallfahrtskirche handelt

Und eine Alte Gottesdienstverordnung von 1954

Totale des Altarraums

Nochmals das Hospiz, in dem kann man im Sommer auch übernachten

Und der Heiligkreuzkofel, nach der Sage wollte man die Kirche woanders bauen, dann haben allerdings Vögel blutige Holzspäne aufgepickt und dort hin gebracht, wo die Kirche entstehen soll.

Noch ein Blick zur Marmolada hinüber

Sowie eine weitere Totale des Heiligkreuzkofels, bzw. manchmal auch Rosskofel

Totale des Gebäudeensembles

Nochmal der Heiligkreuzkofel

Und noch das Standardbild vom Kalvarienberg aus, gegen 15:00 gings wieder runter und dann via Bruneck back Home.
4. Rückweg ins Tal
Tja nach der Mittagspause samt Besichtigung oben am Berg gings wieder zur Gondelbahn zurück und dann wieder mit beiden Sektionen ins Tal. Unten dann sich noch umgezogen und via Bruneck nach Brixen und von dort per Brenner zurück gefahren. Im Winter fahr ich das Eck mittels Dolomiti Superski-Pass immer von Wolkenstein aus an, bin dann meist auch schon mittags dort, allerdings auf den Brettln. Und retour bleibt genug Zeit um ggf. bis zur Seceda zurück zu Schaukeln. Unten angekommen gings dann nach Schuhwechsel in 4 Stunden zurück nach 10 Tagen Wanderurlaub

Wieder die Marmolada

Noch die Kirche beim Abstieg erwischt

Weiter unten sieht man das ganze Ensemble

Und wenige Minuten Später per Gondel ins Tal

Heiligkreuzkofel von der Mittelstation aus

Puezgruppe von der 1. Sektion aus

Seitenblick, ich vermute mal zum Peitlerkofel

Im Mittelteil nochmal das Puez-Plateau

Oben gehts durch lichten Wald, der Wind hat zum Glück nachgelassen, der war vormittags lästig

Blick über den Ort hinweg

Peitlerkofel und links davon wohl die Aferer Geislen

Auch zum Sass Songher sieht man rüber, der gehört zur Puezgruppe

Über die Ersten Häuser hinweg

Unten kommt dann Pedraces in Sichtweite und man fährt einfach quer durch das Dorf durch mit der 4KSB/B

Blick zur örtlichen Kirche hinab, da gings dann aber danach nicht mehr hinauf

Pedraces und dahinter der Markante Heiligkreuzkofel. Die Kirche sieht man vom Tal aus nicht.
Facts:

GPS-Track, mehr Bergbahn als Gehstrecke, daher eher als Gaudi nen Track gemacht:
Anstieg:50hm
Abstieg:50hm
Strecke:7,7km, davon 1,5km zu Fuss
Gehzeit: 30min
mFg Widdi

