1. Auf dem Weg zur Wolfsklamm
Tja nach gut 2-Stündiger Anfahrt angekommen, sich erstmal umgezogen, bevor es gegen 10:00 dann los ging. Rauf wie runter hab ich mich für den direkteren Fussweg vom Sportplatz aus entschieden. Zuvor sich mal wieder im Ort verfahren (Falsche Adresse eingegeben) danach gings dann erstmal in den Ort rauf und weiter zur Wolfsklamm. Die ist leider nach wie vor nur Einspurig begehbar, es liegt aber wohl eher am sehr glitschigen Fels darin, habs mit meinen ziemlich abgelatschten Schuhen bemerkt (werden nächstes Frühjahr ersetzt!) Unten halt erstmal 5€ Maut pro Nase

Start am Sportplatz mit verschneitem Kellerjoch

Wegverlauf ins Dorf, die Wanderung selbst ist maximal T2, neben der Klamm ist der Weg vom Sportplatz ins Dorf das schwierigste Stück

Oben angekommen auch am Stanser Joch ist ein erster Wintergruss zu sehen, zwischenzeitlich ist bis auf ca. 2500-2800m wieder alles abgetaut

Ab hier muss man dann erstmal dem Bach folgen

Zugang

Und die Mautstelle am Eingang der Klamm, danach gehts etwa 200hm nach oben

Einstieg in die Klamm

Wegverlauf

Und bereits in der Klamm, bzw. am Zugang zur Schlucht
2. In der Wolfsklamm
In der Klamm angekommen erst mal den üblichen Weg in die Schlucht hinüber genommen. Insgesamt dauert der Anstieg ja nur knapp 1,5 Stunden bis hoch zum Georgenberg. Der gehört zum Stift Fiecht im Tal unten, liegt allerdings im Karwendel auf etwa 900m Höhe, viel Höher gings bei mir an dem Tag auch nicht. Trotzdem haben sich am Ende so 550hm angesammelt.. Sobald man an einigen Felsen vorbei in die eigtl. Klamm kommt gehts tw. Steil durch die Klamm hinauf bis auf 780m. Nach der Klamm sinds bis zur Wallfahrtskirche noch rund 120hm Anstieg

Hinter dem Felskopf geht die eigtl. Klamm los

Dazu gehts erstmal durch Mischwald und tw. am Fels entlang zu den ersten Stegen

Netter Weg in die Klamm hinüber

Blick runter zum Stallenbach, hinter der Klamm kann man wenn man will noch bis hoch zur Lamsenjochhütte wandern, sind allerdings dann insgesamt um die 1400hm Anstieg

Rückblick

In der Klamm angekommen

Schon kommen die ersten Brücken

Licht und Schatten, in der Klamm ists allerdings auch im Sommer deutlich kühler, bei Gewitter will ich da drin aber nicht unterwegs sein

Wegverlauf in der Klamm

Kurz vorm Steilanstieg, aber meist steigt man lediglich Treppen

Im Steileren Stück, der heutige Steig ist von 1957, da durch Unwetter, Lawinen etc. immer wieder die Steiganlagen zerstört wurden.

Im Oberen Teil angekommen, kurz vorm Ausstieg kommt dann noch ein 50m Hoher Wasserfall

Einer der Wasserfälle, gibt aber weiter oben einen noch größeren

Blick in die Klamm

Beim Großen Wasserfall, die obere Stufe sieht man erst ...

... einige Meter Weiter oben

Die typischen Treppen im Steig

Und ein Blick von oben auf den Wasserfall, durch die Feuchte Witterung zuvor natürlich mit ordentlicher Wasserführung

Rückblick kurz vorm Klammende

Kleine Verklausung im oberen Teil

Bis die Klamm bei einer Kaskade endet.
3. Wolfsklamm - Heuberg
Am Klammende angekommen gings dann erst mal kurz zu einem Platz mit vielen Steinmännchen. Das schöne, nicht allzu kühle Wetter wurde nämlich auch von einigen Schulklassen aus der Gegend für einen Wandertag genutzt. Somit erst einmal eine kurze Wartezeit vorm Gatter gehabt. Der Weg selber bräuchte mal eine kleine Überholung, da der Felsige Untergrund im unteren Teil reichlich glattpoliert ist. Da sind halt die letzten 65 Jahre sehr viele Leute durchgegangen, bzw. wenn man den 1. Kompletten Steig nimmt schon in den letzten 86 Jahren

Rückblick runter, hier rauscht dann der große Wasserfall runter

Am Klammende angekommen

Hier trifft man auf viele Steinmännchen, ka. ob das ne Art "Kraftplatz" oder so ist, oder nur ein guter Rastplatz

Die Schlange musste noch abgewartet werden, waren mehrere Schulklassen und auch einige Ältere Wanderer

Kitschbild mit dem Rauen Knöll oder der Rappenspitze, welcher der beiden Gipfel es ist weiß ich leider nicht.

Am Pilgerweg angekommen, oben die Hohe Brücke, die zum Kloster führt

Von unten erkennt man gut, dass das Ensemble wie ein Adlerhorst auf einem Felskopf liegt

Bin dann erst einmal dem Weg zur Kirche hinauf gefolgt, allerdings vor der Kirche nach Rechts abgebogen gen Heuberg

Wieder mal die Kirche samt dem Kloster von unten gesehen

Allerdings gings für mich erst mal über dne Kirchfahrterweg weiter bis zur Abzweigung hoch zum Heuberg, war dann mit 920m auch der Höchste Punkt an dem Tag

Wegverlauf

Zwischendurch hat man auch mal Talblicke und gegenüber das 2344m hohe Kellerjoch, auf dem steht auch eine Kapelle, allerdings dafür kein Gipfelkreuz

Netter Wegverlauf

Diesmal aber den Fahrweg hoch zu dem Bauernhof genommen, letztes Jahr bin ich über nen alten Steig mitten in die Kuhwiese hinein geraten

Oben angekommen
4. Heuberg - St. Georgenberg Teil 1
Tja oben angekommen gings erstmal zum Heuberghof hinüber, danach erst mal auf der Straße weiter und an einem weiteren Bauernhof vorbei. Auf dem gesamten Abschnitt vom Heuberg aus hat man ein nettes Panorama rund 400m tiefer ins Inntal hinab und eben auch zu den Tuxer Alpen, sowie dem Karwendel. Später zweigt dann ein netter schmaler Pfad zum Georgenberg ab, der dann bei der Hohen Brücke raus kommt. Verkehr gibts da oben auch kaum, da dürfen lediglich Anlieger hoch, auch Urlauber, die in einem der Bauernhöfe gebucht haben.

Blick gen Karwendel

Und am Stanser Joch vorbei, direkt kitschig, unten im Tal waren es dann immerhin 18°C

An der Straße angekommen, da gehts an 2 weiteren Höfen vorbei

Rückblick

Nochmal Karwendel

Aber auch das Kellerjoch kann sich sehen lassen

Kellerjoch links und Gilfert rechts

Rauher Knöll (glaub ich) und der nächste Bauernhof

Ausblick vom Heuberg, der allerdings kein Berg in dem Sinn ist sondern eine Mittelgebirgsterrasse auf gut 900m Höhe

Zickereien

Zum 2. gut zu sehen, dass die schwarze Ziege direkt "Männchen" macht, vllt. auf was fressbares gehofft

Gibt aber noch anderes Viehzeug auf dem Hof, Hühner, Kaninchen, usw.

Hof-Totale

Und wieder Karwendelblick
5. Heuberg - St. Georgenberg Teil 2
Am nächsten Bauernhof vorbei gings dann noch etwas die Straße entlang, bevor es dann auf einen etwas ruppigeren Steig ging. Der geht tw. Steil zur Hohen Brücke hinab, ist aber auch nicht schwerer als T2. Man kommt direkt am Torhaus raus und dann nimmt man einfach die reichlich Steile Fahrstraße bis zum Kloster, wo man nach wenigen Gehminuten ab der Brücke an kommt. Der Abstieg ging dann über den Pilgerweg zurück ins Tal, bei dem zwischendurch noch einen längeren Gegenanstieg hat.

Westblick vom Heuberg aus

Die Kirche kommt wieder in Sicht, man muss aber erst mal zur Hohen Brücke absteigen

Rückblick zum Hof

Hier zweigt dann ein schmaler Pfad ab, der wieder bis zur Brücke hinab führt

Nochmals das Kellerjoch

Typischer Wegverlauf auf dem kurzen Steig

Der Waldweg geht dann am Hang entlang zur Hohen Brücke hinüber

Oberhalb gibts einige Felsen, von daher wird auch wg. Steinschlag gewarnt

Und bereits bei der Brücke angekommen

Nochmals das Kellerjoch

Und das Lindenkichlein

Sowie das Kloster, allerdings kam zuerst der "Leib" dran, die Seele war dann später bei der Pilgermesse dran
6. Auf dem Georgenberg
Tja oben angekommen gings dann erst mal in den Biergarten. Trotz der kühlen Witterung an den Vortagen wars bei rund 15°C im Schatten sehr gut auszuhalten. Die Einkehr geriet dann etwas länger, bin aber durch die Verlängerung via Heuberg erst später angekommen. Gegen 15:00 gings dann um die Ecke rüber in die Kirche, da den Gottesdienst mitgenommen. Seit letztem Jahr hat der Pfarrer gewechselt und das Kloster selber gehört der Benediktinerkongreation aus der Erzabtei St. Ottilien an, und der gehören Weltweit immerhin 23 Klöster an. Die Mönche am Georgenberg stammen aus D, A und TZ (Tansania)

Pause!

Und mein Mittagessen, hab mich für die Speckknödel entschieden und die Portionen dort oben sind ordentlich groß

Der Schnaps kam aufs Haus, ka warum, aber den nehm ich mit, leider ein Obstler, war aber ok

Blick zum Kellerjoch

Und zum Gilfert, dazwischen ist der Loassattel

Blick runter zur Hohen Brücke

Noch die Lindenkirche vom Gasthaus aus

In der Kirche, sind dann so 10min vorm Gottesdienst rein, das Bild stammt aber von danach

Rückblick zur Kirche, danach gings über den Pilgerweg ins Tal zurück.

Noch die Hohe Brücke von oben kurz vorm Aufbruch ins Tal
7. Abstieg nach Stans
Nach der Einkehr und dem Gottesdienst am Berg gings dann wieder via Pilgerweg ins Tal. Leider kann man aus Sicherheitsgründen die Klamm nur bergwärts begehen, ist aber eh schöner wenn man eine Runde machen kann. Der Weg ging dann meist auf Forstwegen bis ins Dorf runter und dann lag eben noch das Marschall auf dem Weg. Zwischendurch hat man dann einen Gegenanstieg von ca. 100hm, bevor man über die Rodelbahn recht steil und am örtlichen Schilift (Ist sogar beschneit und noch in Betrieb (Talstation: 570m!) vorbei kommt Von dort gings dann noch zum GH Marschall und recht spät nach einem Tankstopp wieder retour

Ausblick bei der Brücke

Unten angekommen, es ging dann den Pilgerweg entlang

Wegverlauf zum Pilgerparkplatz, man muss erst mal noch ein Stück aufsteigen, bevor es Richtung Weng und weiter nach Stans geht, hält sich aber mit ca. 100hm und T1 in Grenzen

Der Pilgerweg ist natürlich zugleich auch Kreuzweg mit diversen Marterln am Weg

Stans bzw. hier eher Schwaz kommen auf dem Weg wieder in Sicht

Blick in Richtung Glungezer

Noch für die Kitschabteilung mit dme Kellerjoch

Seitenblick

Kaum am Pilgerparkplatz vorbei biegt man auf die Rodelbahn ein, die führt dann etwas steiler bis ins Tal

Im Schigebietchen angekommen, oben sah der Lift recht abgenutzt aus, ist aber meines Wissens nach bei guter Schneelage in Betrieb, der gehört zu nem Nahegelegenen Hotel

Ausblick von der Piste aus

Unten kommt das Dorf langsam wieder in Sicht

Blick hoch zum Stanser Joch mit 2102m Höhe, vom Tal aus summiert sich der Anstieg auf 1550hm

Bei der Darbo vorbei noch zum Kellerjoch geschaut

Und noch die Pause beim GH Marschall

In der Dämmerung gings dann wieder back Home, zuvor noch vollgetankt und weiter
Facts:

GPS-Track
Aufstieg: 520hm
Abstieg: 520hm
Strecke: 11,5km
Gehzeit: 3:45 Stunden
mFg Widdi

