nach dem ich schon länger keine Bilderberichte mehr erstellen konnte, gibt es heute zum Jahresende einen kleinen Bericht. Der Winter hat die nördliche Oberpfalz bereits seit Ende November im Griff. Es liegt bereits seit 32cm Schnee. Heute am 2ten Weihnachtsfeiertag ging es in unser östliches Nachbarland zum tanken. Im ersten Ort wo ich tanken wollte, gab es keinen Strom, da Äste auf die Stromleitungen gefallen waren. So ging es über Tachov (CZ) wieder nach Bayern rüber. In der tschechischen Republik sind die Nebenstrassen nur geräumt, aber nicht gestreut. Nicht einmal Schneestangen sieht man an den ganzen Strassen. Kurz vor der Grenze, ging es wieder in den Grenzwald hinein. Dort entstanden auch gleich die ersten Bilder vom Winter Wunderland. Somit kommen wir gleich zum Bericht, mit ein paar mehr Bildern.
Die ersten beiden Bilder entstanden auf der Seite der tschechischen Republik. In diesem Wald lag der Schnee schön auf den Bäumen. Manche Bäume neigten sich sehr stark, so dass wohl mit umstürzenden Bäumen zu rechnen ist, wenn der Schnee wieder schwerer wird:


Dieses Bild entstand kurz nach dem damals offiziellen Checkpoint beim Grenzübertritt in die tschechische Republik. Wir befinden uns praktisch zwischen dem alten eisernen Zaun und der bayrischen Grenze. Auch hier lag viel Schnee auf den Bäumen. Die Temperaturen lagen die ganze Zeit bei –10 bis –12°C.:


So, nun sind wir am höchsten befahrbaren Punkt vom Grenzkamm. Wir befinden uns 770müNN. Hier kam dann die Sonne heraus, und es schneite leicht dazu. Die Schneehöhe lag mindestens bei 60cm, wenn nicht noch etwas mehr:


Nun befinden wir uns wieder auf dem Ahornberg. Wir liegen etwa auf 770 müNN. Der Wegweiser hatte eine schöne Schneekappe. Nicht ortskundige wissen gar nicht wo man da hinfahren könnte:

Dort oben in dem kleinen Waldstück gibt’s wirklich viel Schnee. Dort ist es relativ windstill, und es kann sich eine kräftige Schneedecke ausbilden. Auf den ersten Bild kann man schön sehen, wo die Westseite ist. Dort ist an den Bäumen eine schöne Schneeschicht. Das zweite Bild zeigt den tief verschneiten Wald:


Jetzt geht es weiter auf der kleinen Strasse, die den Berg nach unten führt. Durch die Schneemassen kann jetzt wirklich nur noch ein Auto fahren:

Dieser Bereich ist derjenige im Landkreis, bei dem nie auf Schneestecken verzichtet werden kann. Ähnlich sah es auch letztes Jahr dort aus:

Hier der Blick auf ein Anwesen auf der Rückseite des Berges. Dort oben dauern die Winter noch länger als wo anders:

Jetzt der Blick zum Bushäuschen. Keine Angst dort oben wohnen auch noch Menschen, und Kinder spielten heute auch draußen:

Hier der Blick hinüber zu den Windrädern. Die drehten sich ganz langsam, und sind im Schneefall nur schemenhaft zu sehen:

Überall sind schöne Schneewehen zu sehen, auf den Dächern. Und dort oben hat noch niemand sein Dach abgeschaufelt. Die Gebäude halten so was einfach aus. Die wurden für solche Schneehöhen gebaut:

Und jetzt mein Lieblingsbild. Es zeigt eine verwehte Hofzufahrt. Dort muss mit der Fräse erst mal wieder der Weg geräumt werden. Zwischenzeitlich wird der Hof über eine andere Zufahrt erreicht:

Wieder zu Hause, machte ich noch ein Bild, welches die Schneedecke zeigt. Wir sind mittlerweile bei 45cm angekommen:

Dieses Bild entstand zu Hause. So sah das Auto aus, nach 50 km auf tschechischen Nebenstrassen. Ungeräumte Strassen sind einfach schön. Da hat es so richtig gestaubt hinter einem. Und bei den kalten Temperaturen, ist der Schnee auch schön griffig:

So, das war dann wieder einmal ein etwas längerer und ausführlicherer Bericht von mir über den bisherigen genialen Winter. Ich werde versuchen diese Woche weitere Bilder machen zu können, die irgendwann nächstes Jahr gezeigt werden können.
Über ein bisschen Feedback und Anregungen würde ich mich freuen. Antworten sind wie immer gerne willkommen.
Vielleicht gibt’s auch Vergleichsbilder aus anderen Regionen , die gezeigt werden.
Ich wünsche allen Usern einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr 2011.
Möge der Wettergott weiterhin immer wieder mit Überraschungen segnen.
Viele Grüße aus Nordbayern
Markus




