1. Erste Runden
Diesmal auch wieder relativ spät gestartet, diesmal jedoch nicht in den berüchtigten Garmisch-Stau geraten. Dürfte wohl auch an der schlechteren Wettervorhersage für den Tag gelegen haben, die nur noch Zeitweise Sonne im Angebot hatte. Auch wurde der Wind wieder lästiger, man hats vor allem am 1000m höheren Karwendel gesehen, da blies es den Schnee vom Kamm weg. Vor dem Schifahren allerdings noch kurz nach Scharnitz rüber und das Auto dort voll getankt, kam dann Abends direkt nach Hause. Was mir unangenehm aufgestoßen ist, dass man da nun auch saftige Parkgebühren nimmt, leider Münzautomaten von den 8€ werden aber dann 5€ auf den Schipass angerechnet, falls nicht genug Kleingeld vorhanden, kann mans bei den Parkplatzeinweisern wechseln bin dann erst 3x am Luttenseelift entlang, danach zum Korbinianlift weiter und erst mal eine Runde durchs kleine Gebiet gedreht.

Einstieg am Luttensee, es war wg. des Rennens auch sehr gut besucht, Warten musste man, wenn man den Übungslift gemieden hat aber höchstens mal 1-2 Minuten und was da los ist kann man ja, von der Abfahrt kommend eh erkennen.

Im Lift, leider eher gemächlich unterwegs, da waren die beiden Tourengeher fast zügiger

Blick rüber ins Karwendel, bis zum Frühen Nachmittag kam immer mal wieder die Sonne durch, erst gegen Abend zog es dann stärker zu

Gleich noch eine Runde, die 3 kurzen Varianten hat man schnell durch, danach gings rüber zum Korbinianslift

Rüber Richtung Korbinianlift, da war Rennbedingt zeitweise mehr los, aber da hatte ich dann schon einmal eine Runde an den Wildenseeliften gedreht

Blick rüber zur Soierngruppe, glaube ich

Nochmal im Luttenseelift

Und schon am Korbinianhang, eine Variante war halbseitig gesperrt, wg. eines Schirennens

Am Sonnenhang, wenn man ohne Anschieben zur Korbinianhütte will, muss man fast die ganze Strecke im Schuss fahren

An der Rennstrecke entlang, man konnte dort auch durchqueren, man hat extra einen Durchgang gelassen, in Italien wäre der gesamte Sektor voll gesperrt!

Sprung zum Wildenseelift
2. Vormittägliche Runden beim Wildensee+1. Talabfahrt
Tja nach dem Einfahren im Vorderen Bereich gings dann erst einmal zu den beiden Wildenseeliften, hier fiel dann am kürzeren der Beiden Schlepper auch das Vmax, witzigerweise gab mir das schon gut Ramponierte ungefähr 10 jahre alte Gerät nur Tempo 72 an, die Analyse liegt bei 93km/h was bei Schussfahrt realistischer ist. Danach halt noch 2x am Gipfellift gefahren und später rüber zum Einersessel. Der ist mit Jahrgang 1950 die älteste Anlage im Schigebiet, die Schlepper stammen weitgehend aus den 60er-70er Jahren. Nach der Runde, wieder vor Richtung Sessellift

Ausblick am Wildenseelift

Bereits am Gipfellift angekommen. Dort war der obere Teil leider eine Buckelpiste. Vermutlich reichte der Schnee nicht um da mit der Raupe öfters drüberzufahren

Seitenblick zur Stillgelegten Pendelbahn, die gammelt schon so 15 Jahre vor sich hin

Auf der Gipfelabfahrt. wie die meisten Lifte am Kranzberg werden jeweils mehrere Kurze Varianten erschlossen und man kann auch zum GH St. Anton über eine meist zur Buckelpiste ausgefahrene Schneise hinab fahren

Soierngruppe und rechts der Wörner

Rückblick rauf der Steilhang war als leichte Buckelpiste ausgefahren

Und rein in die Spezialvariante

Rückblick rauf vermute mal, dass das die Alte Gipfelabfahrt sein muss

Auch ist die Waldschneise durchaus ausreichend breit angelegt

Hier wartet jedoch ein Gegenanstieg

Sprung in die Talabfahrt

Die endet dann an einem kurzen Hang, nach dem Zieher durch lichten Wald
3. Rückfahrt zum Korbinianhang
Am Einersessel angekommen gings dann erstmal mit dme Oldtimer hoch, war allerdings mit dem ganzen Equipment schwieriger da zu knipsen, allerdings hat der Sessellift eine Seitliche Ablage für die Brettln. Für die Bergfahrt muss man wie bei den heutigen Gondelbahnen abschnallen, das ganze fährt dann neben einem mit. Hab mit dem neuen Equipment erstmal ein wenig rumprobiert, wie das am besten hält. Wieder am Korbinianhang, man kommt vom Sessellift nicht um den Anstieg herum, aber das sind nur wenige Meter, noch 2 Runden gedreht und dann gegen 11:00 eben wie immer in der Korbinianhütte eingekehrt, bzw. davor.

Im ESL, der fährt halt mit unggefähr 1,6m/s sehr gemütlich, dafür hat man aber Zeit die Landschaft zu genießen. Die FFP2 Maske kam übrigens an dem Tag kaum zum Einsatz. Auch auf den Liften sind die meisten ohne Maske gefahren, ist ja schließlich alles im Freien

Flache Trasse

Durch Mischwald hinauf

Seitenblick

Über Stadel hinweg

Oberer Trassenteil, einige Sessel haben wohl Frische Farbe bekommen, der wird also wohl noch eine Weile fahren

Seitenblick Richtung Arnspitzen und Wetterstein

Im oberen steileren Stück auch die Rollenbatterien haben wohl Frische Farbe bekommen

Oben angekommen, schöner als die modernen Stationen

Wieder am Gegenanstieg angekommen, der ist zwar lästig gehört aber zu dem Oldschool-Flair dazu

Idylle auf dem Weg rüber zu den Schleppern

Wieder am Korbinianhang angekommen

Ziel anvisieren, man kommt ohne Schieben zur Korbinianhütte hinüber, wenn man vom Sonnenhang aus so weit wie Möglich im Schuss fährt

Und an der Korbinianhütte angekommen
4. Einkehrschwung
Tja gegen 11:00 auf die Hütte gegangen, danach aber erst recht spät wieder weg gekommen. Während der Pause zog es allmählich zu, die Pics vom Nachmittag sind also nicht ganz so Sonnig. Allerdings hatte man ständig gute Bodensicht. Bei der Pause war dann einige Zeit kein Wind und man konnte es in der Sonne auch mal ohne Anorak aushalten. Daher fiel dann die Einkehr etwas länger aus, auch wenn die Coronaregeln mittlerweile mehr nerven als nutzen, weil man nimmer durchblickt

Ausblick von der Korbinianhütte, hier mal mit dem Wörner

Daneben schließt sich die Westliche Karwendelkette an und unten im Tal Mittenwald

Pause!

Arnspitzen und die Wettersteinspitzen

Wieder der Wörner

Mittag!

Und das obligatorische Herrengedeck, in dem Fall ein Enzian

Bei der Abfahrt gegen 12:30 kamen dann schon erste Wolkenfelder rein
5. Zweite Talabfahrt und Rückfahrt zum Wildensee
Nach der ausgedehnten Pause ging es gleich nochmals zum Sessellift hinab. Die Abfahrt wurde, da es wärmer wurde über den Tag etwas Schlechter, aber mehr als ein wenig Dreck im letzten, nach Südost ausgerichtetem Stück war da nicht. Steine waren kaum zu finden. Danach gings dann erst einmal wieder zu den Schleppliften zurück. Insgesamt dann noch mehrmals zwischen Luttensee-Korbinianhang und Wildensee gewechselt.

Wieder im Ziehweg, anhalten sollte man da nicht allzu oft. Es gibt wohl noch eine Zweite Variante runter, aber keine Ahnung wo die entlang geht

Im Unteren Teil fährt man auch mal durch Laubwald

Talblick auf Mittenwald

Unten angekommen das braune war allerdings nur Dreck, Steine hab ich an dem Tag kaum vorgefunden

Einstieg mit kurzem Steilhang auch hier neue Rollen und Frische Farbe, der Oldtimer wird also wohl noch eine Weile fahren

Wieder im Flachstück, mittlerweile war die Sonne von Hohen Wolken verdeckt, ähnlich wie bei der Coronabedingten Langlauftour im Vorjahr in der gleichen Ecke, hielt sich das Zwischenhoch noch etwas, bevor das Tief rein kam

Vorne kommt das obere Steilere Stück in Sicht, links das GH St. Anton, dass schon seit fast 100 Jahren dort oben steht

Arnspitzen, Grünkopf und Wettersteinspitzen

Fahrposition

Oben wartete wieder der Anstieg, den hat man aber egal von welcher Seite aus man kommt

Mal wieder am Luttenseelift vorbei, nein Danke, da fahr ich jetzt nicht hin!

Am Sonnenhanglift angekommen

Soierngruppe vom Luttenseelift aus

Wenig Später dann bei nun bewölktem Wetter wieder am Wildenseelift angekommen. Aufgrund des Diffusen Lichts, dann aber etwas langsamer gefahren.
6. An den Wildenseeliften
Wieder im Wildenseesektor angekommen zwischen den beiden dortigen Liftanlangen hin und her gewechselt, nach einigen Runden Gipfellift musste immer eine Runde Wildensee eingestreut werden, da der halt eben nicht ganz so steil hinauf zieht. Irgendwann ging es dann noch ein Drittes Mal zum Einersessel und dann eben nochmals vom Wildensee aus eine komplette Schlepperrundfahrt gemacht. In dem Bereich gibts zum einen das GH Wildensee und einen kleinen Kiosk direkt bei den Liften.

Hier geht's zum Klo, drin ein Plumpsklo, in dem Sektor ist die Zeit so vor ca. 50 Jahren stehen geblieben im Positiven Sinn

Trasse Wildenseelift, zwar nur so 350m lang aber fast 100hm

Am Gipfel angekommen, bin dann erstmal 3x den Gipfellift gefahren mit anschliessenden Fahrten am kürzeren Wildenseelift und nach 10 Fahrten in dem Sektor wieder zum Gipfel und nochmal Richtung Einersessel abgefahren.

Beschilderung, einfach ein paar Richtungspfeile mehr nicht

Richtung Voralpen geschaut

Im Gipfellift

Und nochmal Mittenwald von Oben gesehen, auch wenn der Kranzberg eher Mittelgebirge ist, das Panorama kann sich für so einen kleinen Gipfel (knapp 1400m hoch) sehen lassen, auch bei bedecktem Wetter

Auf einer der Varianten

Blick über den Hohen Brendten hinüber zum Jochberg und zur Soierngruppe

Und Retour zur Bergstation des Steilen Lifts geschaut

Noch eine Wiederholung, auch in den Buchenhang gings dann noch 1-2x rein eine kurze, Steile Buckelpiste

Wieder die Wettersteinspitzen

Diesmal allerdings die Rote Variante gewählt

Nach einiger Zeit waren die Wolken nochmal aufgelockert, gab dann ein paar nette Wetterspielchen

Mittenwald, rechts dahinter müsste die Erlspitzgruppe auf der Tiroler Seite sein

Wieder Wörner und Soierngruppe

Sowie die Voralpen

Hier mal wieder am Wildenseelift angekommen

Und nochmals zum Gipfellift rauf, danach die letzte Talabfahrt für den Tag zum ESL angetreten.
7. Letzte Talabfahrt zum ESL
Tja nach einigen Runden am Wildensee, ging es wieder über die bereits bekannte Variante mehr oder weniger an der Stillgelegten Gipfelbahn entlang zum GH St. Anton und weiter zum Einersessel, dort dann noch einmal rauf gefahren und der Restliche Nachmittag wurde dann wieder weitgehend bei den Wildenseeliften verbracht. Mittlerweile wurde es auch wieder windiger. Zu hause angekommen, war das Tief schon reingezogen, allerdings nur mit Wind.

Wieder mal das Karwendel, auf dne Gipfeln war es bereits stürmisch

Arnspitzen und Wettersteinspitzen

Beim Abzweiger Richtung Gondelbahn weiter und nochmal die Waldschneise runter

Blick zur PB-Talstation

In der gut zu fahrenden Schneise angekommen

Kurz vorm GH St. Anton ist wieder präpariert, aber um den Anstieg kommt man nicht herum

Beim Gasthaus angekommen und weiter Richtung ESL gefahren

Wieder an der Kreuzung angekommen hier treffen auf einer Kuppe sämtliche Schiwege zusammen, alle erfordern einen kurzen Gegenanstieg über 5-10hm, kommt man vom Wildensee-Sektor kann man aber sich, bei Schussfahrt einen Teil des Anstiegs sparen

Mittlerweile war dort auch etwas mehr los, da so gegen 15:00 viele auf dem Rückweg waren

Rückblick

Die Sonne kämpft, aber gegen die Hohen Wolkenfelder kam die nicht an

Wieder auf dem Talschiweg

Im unteren Teil

An der Talstation angekommen

Wieder im ESL war meine Dritte Fahrt dort an dem Tag, aber viel öfter brauch ich den auch nicht unbedingt

Einer der Stadl und der geräumte Winterwanderweg hoch zum Gipfel

Seitenblick

Manche haben auch einfahc nur ne Nachmittagswanderung hoch zum Kranzberg gemacht wie im Pic zu sehen, ist ja mit 1-1,5h Anstieg also gesamt 2,5-3h eh eine Kurze Runde, je nach Schneelage aber beliebig erweiterbar

Wieder Arnspitzen und Wettersteinspitzen

Fast oben angekommen
8. Nachmittagsrunden beim Wildensee
Wieder mit dem Kranzberglift oben angekommen, ging es dann gleich noch einmal Richtung Wildensee, dort dann nochmal 6 Runden an beidne Liften gedreht, darunter noch 4x den Gipfellift genommen, Am Ende waren es übern Tag verteilt bei mir gleich 12 Fahrten an dem Steilen Gipfellift, allerdings gabs dann am Folgemorgen bei mir durchaus einen leichten Muskelkater. gegen 16:00 gings dann auch für mich wieder zum Luttensee zurück. Und dort gingen sich noch einige Fahrten bis zum Sonnenhanglift hoch und auch am Luttenseelift aus.

Auf dem Weg zum Sonnenhanglift

Verbindung zu den Wildenseeliften, anschieben muss man dort üblicherweise nicht, der Rückweg geht topographisch, wg. des hügeligen Geländes nur mit kurzem Gegenanstieg

Bewölkter Ausblick

Eine der Pisten am Gipfellift vom Wildenseelift aus gesehen

Und wieder der Karwendelblick vom Gipfelhang aus

Mittenwald samt Karwendel und der ebenfalls zum Karwendel gehörenden Erlspitzgruppe Rechts

Auf dem Gipfelhang

Düstere Wetterstimmung am Gipfellift, da es allmählich zugezogen hatte

Voralpen und vorn geht der Buchenhang runter, eine kurze aber Steile Buckelabfahrt

Rückblick auf selbige, kurz aber knackig, die Steilheit kommt wie so oft nicht rüber

Wörner vom Wildenseelift aus, der Kiosk ist dahinter

Nochmals die Wettersteinspitzen mit letzten Sonnenblinzlern

Noch am Gipfellift von der Bergstation aus führen so 3-4 Varianten wieder in den Wildensee-Sektor und eben die Waldschneise, die zum Kranzberglift und zur stillgelegten Gipfelbahn geht

Bedeckter Ausblick Richtung Jochberg

Soierngruppe und Wörner

Nach einem Anstieg, kommt man auf dem Rückweg wieder zum Korbinianlift und zum Luttensee hinüber. Dort dann nochmal alle Anlagen tw. mehrfahc gefahren, bevor es um 16:29 zur letzten Bergfahrt am Luttenseelift ging und Anschliessend in den Coronabedingt umgestalteten Schirm.
9. Letzte Runden beim Luttensee
Gegen 16:00 wieder bei den Vorderen Schleppern bei der Luttenseekaserne angekommen, reichte dank der eher kurzen Lifte noch zu mehreren Runden im Vorderen Bereich. Das Schigebiet selbst ist ein Familienbetrieb, dazu halt moderate Schipasspreise. Und wer sich da öfter hin verirrt gehört nach ner Weile eh zum Inventar ist bei mir auch so. Wenn der Schnee für die Talabfahrt reicht.
Mir sind da mal vor ein paar Jahren die Brettln verloren gegangen, es hat sich dann Tags drauf rausgestellt, dass ein Einheimischer Gast aus Versehen das Falsche Paar genommen hatte. Die haben dann Tags darauf bei mir angerufen und am frühen Nachmittag waren die Brettl, nachdem Ich die im Schirm abgeholt hatte wieder dort wo sie hingehören, nämlich bei mir im Auto.

Auf dem Weg zum Korbinianhang

In der blauen Variante, wo am Vormittag das Rennen war

Auf der Sonnenhangpiste

Korbinianhang im Hintergrund der Jochberg und links davon der Herzogstand

Sonnenhang und gegenüber die Korbinianhütte

Karwendel bei nun bedecktem Himmel

Beim Luttenseelift sah man dann gut das Schlechte Wetter reinkommen, zu Hause angekommen etwas Regen, sehr Windig und +6°C

Auf einer der letzten Runden, am Ende ist sich noch 2x der Luttenseelift ausgegangen und dann noch ind ie Schirmbar, Coronabedingt hat man daraus halt aus der Bar nen Imbiss gemacht

Seitenblick

Noch ein letzter Blick zum Jochberg und zur Soierngruppe

Letzte Abfahrt mit Karwendelblick, das ganze Personal ist dann noch nach Feierabend im Schirm beisammen gesessen

Pause!

Abendstimmung am Karwendel, hier war nochmal eine kurze Auflockerung, bis ich vom Schirm weg kam war es bereits finster um die Maske hat sich am Berg keiner geschert, also ein Hauch Normalität in Coronazeiten (Stand vor 4 Wochen)
Facts:

GPS-Track
Strecke: 57,4km
Vmax: 93,3km/h (Analyse, das alte durchaus verbrauchte GPS gab mir nur 72km/h an)
mFg Widdi

